Teil 2: Die besondere Getränkekarte

Für Alle, die den ersten Teil der Geschichte nicht mitbekommen haben: Teil 1:Los gehts mit Hindernissen….

 

Endlich ging’s los

Nun endlich war ich im Flieger, hatte meinen Platz und es ging los. Gut wir hatten nun eine halbe Stunde Verspätung, aber immerhin waren wir in der Luft. So langsam trockneten auch meine schweißgebadeten Klamotten ,nach diesem ganzem Theater und ich kam etwas zur Ruhe. Kurz vor der Landung in Kopenhagen fiel mir dann ein, dass ich den Flughafen ja schon oft gesehen hatte, allerdings noch nie da war, doch schon hatte ich ihn im Ohr den Wurm… Olsenbande. Ich erwartete nun mit Spannung den Landeanflug, aber glücklicherweise sieht es dort heute ganz anders aus als in den Filmen. Na gut, ich hatte es ja nun eilig, denn es ging weiter nach Singapur.

Pfeifend ins Flugzeug

Nach der ganzen Kontrollgeschichte ging es ins Flugzeug. Ich pfiff die ganze Zeit die Tietelmelodie der Olsenbande vor mich hin, bis Jemand sagte: “Ah! Och ausm Osten!”. Nun waren wir also schon zwei die sich “auskannten”. Naja das übliche dann wieder: Einsteigen, Plätze suchen, anschnallen und abfliegen. Ich kann verraten, das Entertainmentprogramm im Flieger war super, ich habe das 1:7 gegen Brasilien vier mal gesehen. So, war der Flug nicht so lang und mein Nachbar war irritiert und Stadionatmosphäre kam auch auf, zumindestens bei mir….

Nasse Hose, trockne Hose, nasse Hose….

Während des Fluges wurde ich gut verpflegt. Das Essen war lecker und es gab ständig Getränke. Mein Sitznachbar bestellte sich dann irgendwann Rotwein, die nette Dame kam auch gleich und goss ihm ein Glas Rotwein ein, um es mir dann komplett einmal sowohl über die Hose als auch in die Schuhe zu gießen. Ganz großes Kino! Abgesehen davon, dass der Wein kalt war, macht er bekanntlich ja auch tolle Flecken. Nun entschuldigte sich die Dame tausend mal bei mir und irgendwann war es dann auch wieder gut.

Nach ca. fünf Stunden gab es dann das nächste Essen, wieder lecker. Mein Nachbar grinste schon und bestellte diesmal keinen Rotwein, sondern nahm wie ich Tee. Ja ihr könnt es euch schon denken, genau der war verdammt heiß auf meiner Hose und der Dame war es nun auch unangenehm, schließlich hatte sie extra mit der Weindame getauscht…

Wie? Taschenkontrolle?

Auf der weiteren Reise passierte dann glücklicherweise nicht mehr soviel und ich kam pünktlich in Auckland an. Währen des Flugs musste ich die bekannte Zollerklärung ausfüllen. Am Flughafen von Auckland kam es dann zur Einreise, wobei ich ja von Amerika schon einiges gewohnt war, doch das war hier ja wohl der Knaller. Nachdem ich meinen Pass zeigte, sagte warum ich hier bin, wann ich wieder zurückfliege, das ich keine ärztliche Behandlung an mir vor nehmen lasse und auch nicht vor habe ein Kind hier auf die Welt zu bringen, durfte ich endlich einreisen.

Dachte ich, denn jetzt ging es erst richtig los. Ich musste an den nächsten Schalter und wurde gefragt ob ich in Deutschland im Wald war, ob ich Outdoorschuhe mit habe und ob ich in Deutschland mit Tieren in Kontakt war. Ok das kannte ich auch schon, dann wurde ich gefragt ob ich Essen mit habe, das bejahte ich, denn ich hatte ja Süßigkeiten mit. Der nette Herr war begeistert wegen meine Ehrlichkeit und sagte dann: “Ok dann behalten Sie es im Gepäck und viel Spaß”. Super nun war ich also in Neuseeland, dachte ich, denn nun hieß es Taschenkontrolle. Wie bei der Ausreise wurde bei der Einreise hier alles komplett kontrolliert, alle Klamotten durch das Röntgengerät geschickt, gefragt was da alles drin ist… Dann durfte ich noch erklären welche Geräte ich alles mit habe und dann sagte er den Satz, den man in anderen Ländern bei der Einreise gefühlte 5 Stunden früher hört: WILLKOMMEN in Neuseeland.

Wiedersehen nach 11 Monaten

Wer mich dann abholte, wie ich die Farbe grün neu entdeckte und warum auch hier Deutschland Weltmeister wurde gibts dann in den nächsten Tagen zu lesen.

Hier geht es zur Fortsetzung: Teil 2: Die besondere Getränkekarte