Teil 7: Augen auf Zunge raus

Die Entdeckung der Maori

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Nach der Tättowierkunst, nun ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit der Maori und Neuseelands. Die Entdeckung der Insel durch Schiffsfahrer ist in aller Regel normal und recht unspektakulär. Ein Schiff sieht eine Insel fährt hin, legt an und schon ist die Insel entdeckt. So ähnlich war es auch in Neuseeland. Ein holländisches Schiff fand die Insel. Die Leute auf den Schiffen sahen die Einwohner am Strand wie sie da standen, Speere in den Händen hielten, tantzten, auf die Bootsbesatzung zeigte mit den Händen wackelte sich die Bäuche rieben und zum Schluss die Zungen raussteckten und die Augen aufrissen. Die Besatzung des Bootes dachte: “oh super ein Begrüssungsfest”, und setzten Kurs auf die Insel und fuhren mit kleineren Booten an Land. Die Maori’s waren darüber s0 begeistert, dass sie alle auf die Insel kommenden Holländer sofort umbrachten. Einiege überlebende Holländer verstanden dies nicht, denn sie sahen es als Fest an, was als Warnung gedacht war, denn die Maori´s tanzten ihren Tanz, den sogenannten Hacker. Dieser Tanz verdeutlicht, was sie denken und fühlen. Das wackeln der Hände bedeutet das sie noch leben, das auf jemanden zeigen und sich danach den Bauch reiben bedeutet natürlich nichts anders als das du mir gut schmecken wirst wenn ich mit dir fertig bin. Zum Schluss des Tanzes werden immer die Augen aufgerissen und die Zungen herausgestreckt, um den anderen zu zeigen wie gross und gefährlich sie als Maori sind.

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Nun ist Neuseeland ja trotzdem entdeckt worden und das lag an Thomas Cook, er ist mit seiner Besatzung anders mit den Maori´s umgegangen und durfte so die Insel betreten.
Dass das was danach kam auch nicht wirklich viel besser für die Maori´s war, wissen wir heute und können es auch bei anderen Inselstaaten sehen. Rings um Neuseeland gibt es natürlich auch noch etwas kleinerer Inseln unter anderem Samon, aber dazu kommt später noch mal mehr, denn auch dies ist eine spannende Geschichte mit zwei unterschiedlichen Ausgängen.