Teil 8: Maori und die Erhaltung ihrer Kultur

Busfahren auf maori

An diesem Abend wurden wir von einem anderen Busfahrer abgeholt, diesmal auch mit einem großen Bus. Schon beim Einstieg war klar, das ist kein normaler Bus so wie ich es kenne. Beim Einstieg wurden wir gefragt wo wir herkommen und uns wurde auch gleich mitgeteilt, wie die wichtigsten maori Wörter lauten.  Der Busfahrer schloss die Tür und begann zu singen. Also nicht Radio an und gut ist, sondern laut die eigenen Lieder zum besten gegeben. Wir fuhren von Hotel zu Hotel und sammelten alle anderen Teilnehmer ein. Sie kamen tatsächlich von überall auf der Welt her, Frankreich, Polen, England, USA, Japan, Korea…. und auch Holland. Wobei es sich die Maoris nicht nehmen lassen, sie bei jeder Gelegenheit daran zu erinnern, was damals passierte…

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Laeder wählen

Während der Busfahrt mussten wir einen Busleader bestimmen. Die Suche gestaltete sich relativ einfach, da ein Australier sich freiwillig meldete. Dies ersparte uns allen peinliche Momente im Bus, denn es musste einer gefunden werden und der hatte dann den ganzen Abend besonderen Spass, aber dazu später noch mehr. Der junge Australier musste sich nun vorstellen, sagen woher er kommt, wie alt er ist, was er hier will – an dieser Stelle noch ein kleiner Einwurf – Australier und Neuseeländer können wohl nicht ganz so gut miteinander, was die Situation noch etwas spaßiger werden lies. Er stellte sich  vor, auch seine Freundin und dann kam der Höhepunkt, er durfte singen. Unser Busfahrer war auch mit 2 Zeilen nicht einverstanden, so durfte dann der junge Australier schön singen und sich den Kommentaren unseres Busfahrers erfreuen.

 

Ankunft im Maori Camp


DSC05320Nach einer langen aber kurzweiligen Busfahrt, kamen wir im Maori Camp an.  Bevor wir jedoch aus dem Bus aussteigen durften, wurden uns noch die wichtigsten Regeln erklärt. Besonders wurden natürlich die Holländer darauf hingewiesen sich an diese zu halten, denn sie wissen ja um den Ausgang des ersten Kontaktes mit den Maori. Also auf keinen Fall die Zunge zurück rausstrecken, auf keinen Fall lachen über die Maori. Der Leader bekam noch zusätzliche Regeln. Die Begrüßung der Maori ist wirklich eine einzigartige Begrüßung und der Grund dahinter ist ähnlich wie der, warum wir uns die Hände geben.  Doch dazu dann beim nächsten mal mehr.