Wenn einem alles zu viel ist

Wenn alles zu viel ist

Rückblickend betrachtet, scheint die Welt sich vor fünfzehn Jahren langsamer gedreht zu haben. Handys waren noch nicht so verbreitet, das mobile Telefonieren war im Vergleich zu heute sehr teuer und mobilen Internetzugang gab es nicht. Somit waren wir nicht rund um die Uhr erreichbar. Wir haben nicht ständig auf Facebook neue Horrormeldungen aus aller Welt empfangen.

Doch die Zeiten ändern sich! Das ist auch gut so, die Technik entwickelt sich weiter und wir Menschen sollten es auch tun. Was ist aber, wenn einem alles zu viel ist? Wenn die ständigen Horrormeldungen auf das Gemüt drücken? Wenn der Chef selbst nach dem Feierabend noch eine Whatsapp schickt? Beim Abendessen das Macbook dreimal eine neue E-Mail ankündigt? Dank der Technik ist Kommunikation, besonders über weite Strecken, so einfach und günstig wie nie zuvor. Ohne Probleme können wir nach Süd Amerika per Skype telefonieren. E-Mails empfangen wir im Auto, im Urlaub und so manch einer sogar in der Nacht. Immer mehr Menschen klagen, dass alles zu viel wird. Diese ständige Erreichbarkeit äußert sich in Form von Stress. Ohne Zweifel, es gibt jede Menge Vorteile der Technik. Aber auch Nachteile.

Wenn alles zu viel ist. Kopf hochWenn Sie durch die Fußgängerzone laufen, sehen Sie einen Großteil der Menschen mit dem Smartphone in der Hand. Den Kopf dadurch automatisch gesenkt und in Richtung Boden auf das Smartphone starrend. Es könnte ein Clown mit einem 500€ Schein winken, den er verschenken will. Viele würden ihn übersehen und später auf Facebook über ihn lesen. Ganz abgesehen davon, dass diese Menschen viele schöne Dinge in ihrer Umgebung gar nicht wahrnehmen, hat der Blick auf das Smartphone noch eine ganz andere Wirkung.

Kopf hoch anstatt Kopf runter

An dem Sprichwort: Kopf hoch. Ist mehr dran als Sie vielleicht im ersten Moment denken. Im NLP (Neuro-Linguistischen Programmieren) gibt es die Grundannahme: Körper folgt Geist und Geist folgt Körper.

Das heißt, dass wir unser Empfinden steuern können. Kopf hoch! Wenn es Ihnen schlecht geht und Sie werden feststellen, dass es Ihnen sofort schon etwas besser geht. Nun ist es aber so, dass die Smartphone-Junkies den Kopf ständig gesenkt haben. Man könnte meinen, dass einigen Smartphone-Junkies die notwendigen Muskeln bereits verkümmert sind um den Kopf dauerhaft hoch zu halten. Dies wirkt sich auf den Geist aus, da dieser automatisch dem Körper folgt.

Wenn alles zu viel ist – einfach abschalten

Wenn Ihnen alles zu viel ist, das Smartphone andauernd sich meldet, dann gönnen Sie sich einfach eine Pause. Schalten Sie das Smartphone ab. Nehmen Sie ein Entspannungsbad,  oder gehen Sie an einen besonders ruhigen Ort. Beispielsweise in den Wald, packen Sie sich einen Rucksack mit einer Trinkflasche und einem Lunchpaket. Das Ladekabel brauchen Sie nicht einpacken, denn erstens gibt es im Wald keine Steckdosen und zweitens bleibt das Smartphone zu hause oder zumindest ausgeschaltet. Unternehmen Sie einen Tagesausflug mit ihren Liebsten oder wenn Sie komplett abschalten wollen auch alleine. In der Natur können Sie sich wunderbar erholen und Kraft tanken. Hier vergeht die Zeit noch langsamer als in der Stadt und im Alltag.